17. Januar 2010
15. November 2009
30. Januar 2009
Musiktipp am Sonntag XI
Mit diesem Titel, der musikalisch sehr schön meine momentane Gefühlslage vor dem morgigen Aufbruch wiederspiegelt, nimmt die Serie der Musiktipps ein (vorläufiges?) Ende. Als Nächstes sieht dieser vielbeachtete, einflussreiche Blog eine kurze Gedichtserie vor. Ach ja, und hier noch das obligate Zitat zum Abschluss: Die Frau ist ein Fisch, der den Angler fängt. Mark Twain. A bientôt.
24. Januar 2009
17. Januar 2009
Musiktipp am Sonntag IX
Was für eine wunderbare Erfindung der Mensch doch ist! Er kann sich in die Hände blasen, um sie aufzuwärmen, und er kann auf seine Suppe blasen, damit sie abkühlt....
Georges Perec
12. Januar 2009
10. Januar 2009
4. Januar 2009
Der freie Markt...
Billigstes Flugticket nach Kampala, Uganda:Basel - London
London - Dubai
Dubai - Addis Abeba
Addis Abeba - Kampala
3x so teuer:
Zürich - Paris
Paris - Kampala
oder:
Zürich - Amsterdam
Amsterdam - Kampala
Klimatechnisch werden da merklich schlechte Anreize gesetzt...
Bild: Dubai will den grössten Flughafen der Welt bauen.
29. Dezember 2008
Musiktipp am Montag I
Mais c'est curieux tout de même comme nous vivons parmi des gens pressés. Albert Camus.
21. Dezember 2008
Die kalte Winternacht schweigt, lauscht meiner Gedanken.
Meiner Fragen, Zweifel, der ganzen verworrenen Welt,
die in mir steckt, sich hingibt der unendlichen Stille, die mich umgibt.
Wo ist sie geblieben, meine Heimat? Ist sie, im natürlichen Flusse der Zeit,
dahingetrieben, weggeschwommen? Aufgelöst im Endlichen;
wo find ich sie wieder?
Oder bin ich es, der davongelaufen, geflüchtet ist, in alle Richtungen,
suchend, ohne je ankommen zu wollen, ankommen zu können.
Da steh ich nun, vor tausend Toren, vor tausend Welten, die irgendwie bekannt,
verlockend scheinen, und doch alle verschlossen sind.
Ich geh hin, halts Ohr an jenes, mal ans andere Tor, höre, wessen Leben ich begegne,
zieh mich einem nachdenklichen Lächeln wieder ab, im Wissen, dass die Zeit
noch nicht gekommen ist, hier Rast zu machen.
Kein Zuhaus, kein Ort, an dem es mich nicht irgendwann zurückstösst, raus, dorthin,
wo das Leben mir meinen Kopf verdreht, um es spüren, erleben zu können,
um nicht in der seichten, weichgebetteten Alltäglichkeit unterzugehen, zu ertrinken,
unschädlich und linienförmig gemacht zu werden.
Was will denn jener, der nichts versteht, andres, als weitergehen, ums verstehen zu lernen –
das Nichtverstehen.
Die nackte Endlichkeit stiehlt alle Illusionen und lässt mich werden, was ich bin:
Der kleine, suchende Mensch, der an sich nur eins will: ein wenig Glück.
Ein klein wenig Glück.
Meiner Fragen, Zweifel, der ganzen verworrenen Welt,
die in mir steckt, sich hingibt der unendlichen Stille, die mich umgibt.
Wo ist sie geblieben, meine Heimat? Ist sie, im natürlichen Flusse der Zeit,
dahingetrieben, weggeschwommen? Aufgelöst im Endlichen;
wo find ich sie wieder?
Oder bin ich es, der davongelaufen, geflüchtet ist, in alle Richtungen,
suchend, ohne je ankommen zu wollen, ankommen zu können.
Da steh ich nun, vor tausend Toren, vor tausend Welten, die irgendwie bekannt,
verlockend scheinen, und doch alle verschlossen sind.
Ich geh hin, halts Ohr an jenes, mal ans andere Tor, höre, wessen Leben ich begegne,
zieh mich einem nachdenklichen Lächeln wieder ab, im Wissen, dass die Zeit
noch nicht gekommen ist, hier Rast zu machen.
Kein Zuhaus, kein Ort, an dem es mich nicht irgendwann zurückstösst, raus, dorthin,
wo das Leben mir meinen Kopf verdreht, um es spüren, erleben zu können,
um nicht in der seichten, weichgebetteten Alltäglichkeit unterzugehen, zu ertrinken,
unschädlich und linienförmig gemacht zu werden.
Was will denn jener, der nichts versteht, andres, als weitergehen, ums verstehen zu lernen –
das Nichtverstehen.
Die nackte Endlichkeit stiehlt alle Illusionen und lässt mich werden, was ich bin:
Der kleine, suchende Mensch, der an sich nur eins will: ein wenig Glück.
Ein klein wenig Glück.
16. Dezember 2008
14. Dezember 2008
Musiktipp am Sonntag V
we are all in the gutter, but some of us are looking at the stars. -oscar wilde-
7. Dezember 2008
Musiktipp am Sonntag IV
L'art est le cri de la créature face au monde où elle est contrainte de vivre.
30. November 2008
23. November 2008
16. November 2008
6. November 2008
Gratuliert wird Obama am Mittwoch nicht nur aus Kenia, sondern von überall auf dem Kontinent. Südafrikas Befreiungsheld Nelson Mandela ist einer der Ersten: "Ihr Erfolg hat gezeigt, dass niemand den Traum aufgeben sollte, die Welt zu verbessern, egal wo auf der Welt." Er vertraue Obama, dass er die Bekämpfung von Armut und Krankheit zu seiner obersten Priorität machen werde, so Mandela. Einen Fokus auf Afrika erhoffen sich viele vom ersten schwarzen US-Präsidenten. 50 Berater waren in Obamas Stab für Afrika zuständig; das spricht für den Stellenwert des Kontinents. Obama hat zudem bereits im Wahlkampf angekündigt, er werde Afrika auch im Hinblick auf Demokratie und Menschenrechte mehr Aufmerksamkeit schenken. Manch autoritärer Verbündeter im "Kampf gegen den Terror" dürfte befürchten, dass die afrikanische Hilfe unter Obama abnimmt. "Da werden sich manche noch ein bisschen Ignoranz ihrem Land gegenüber zurückwünschen", glaubt eine Mitarbeiterin der UN-Kommission für Afrika. TAZ, 5.11.08
3. November 2008
In diesem Herbst nun riechts wiederum stark nach grosser Historie, und dies gleich an zwei Fronten. Hier einerseits die Finanzkrise, die immerhin in beinahe täglicher Repetition als schlimmste seit 1929 beschrieben wird und nun tatsächlich zu einigen Änderungen im Geschäft mit Summen, die weit ausserhalb meines Vorstellungsbereiches liegen, führen könnte und allenfalls gar weiterreichend in andere Bereichen des überkapitalisierten (Welt-)Gesellschaftssystems hineinwirken dürfte. Nebst dem die baldige, nunmehr äusserst wahrscheinlich wirkende Wahl eines jungen, demokratischen, schwarzen Präsidenten in den USA und also in jenem Staat, der die Weltpolitik während den vergangenen sechzig Jahren massgeblich bestimmte und nun, eingangs des 21. Jahrhunderts, am Scheideweg und allenfalls an der Schwelle einer nachhaltig veränderten, neuen, globalen Macht- bzw. Weltordnung steht.
Was kommt als nächstes? China, Indien, die UNO, die EU, Natur oder Mensch? Ein verspätetes 1984? Irans, Nordkoreas Machtgier gekoppelt mit atomarer Sprengkraft? Die grüne Revolution Afrikas? Das Ende des Erdöls? Der Mensch auf dem Mars? Krieg oder Frieden? Der „sausende Webstuhl der Zeit“ – eine Geschichte für alle und keinen. Und immer für eine Überraschung gut.
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